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Die wichtigste Frage vor jeder Verbindung lautet: Was wird mit was verbunden und was muss tragen? Diese Entscheidungstabelle führt je nach Material und Belastung zum passenden Schraubentyp.
Holz
- Leicht / zieren: Holzschraube (Pozidriv) oder Kugelschraube.
- Mittel: Holzschraube mit Vorbohrung; für sichtbare, wieder lösbare Verbindungen Inbus-Holzschraube.
- Hoch / tragend: Schalungsschraube (Balken) oder Bodenschraube (auf Holz, Beton, Mauer).
Metall / Blech
- Leicht / Gehäuse: Maschinenschraube oder selbstschneidende Schraube.
- Mittel / Konstruktion: Sechankantschraube mit Mutter, oder Innensechskant-Schraube.
- Hoch / sicherheitsrelevant: Hochfeste Sechankantschraube 10.9 oder Gewindestange mit Mutter.
Beton / Mauer / Naturstein
- Leicht: Dübel-Kittschraube mit Hohl-Dübel.
- Mittel: Schwerlast-Bodendübel.
- Hoch / sicherheitsrelevant: Chemischer Anker (Resin).
Kunststoff
- Leicht: selbstschneidende Schraube (fräst das Gewinde selbst).
- Mittel / wiederholbar: Maschinenschraube mit passendem Gewinde oder Gewindestange mit Kunststoff-Gewinde.
Praxis-Checkliste
- Grundwerkstoff bestimmen (Holz, Metall, Beton, Kunststoff, gemischt).
- Belastung einschätzen (Zug, Scher, Dauer, Stoß).
- Soll die Verbindung sichtbar, bündig oder wieder lösbar sein?
- Werkstoff passend zur Umgebung wählen (Korrosion).
- Länge und Gewindetiefe ausrechnen (Gewindelänge).
- Vorbohren, wo nötig (Vorbohren).
Diese Entscheidung logisch abgebildet: der Schraubentyp-Finder.